Was du bekommst

Deinen eigenen KI-Server: Deine Dokumente bleiben auf deiner Maschine, du entscheidest, welche Modelle sie sehen dürfen, und niemand sonst hat die Schlüssel. Die Installation bringt deinen Server in einem Zug dorthin – ohne Vorwissen zu Docker, Zertifikaten oder Datenbanken.

Was du brauchst

  1. Einen frischen Linux-Server – empfohlen: Ubuntu 24.04 LTS; Debian, RHEL, Rocky, Alma und Fedora gehen genauso.
  2. Eine eigene Domain, deren Namen tools., nextcloud. und office. auf den Server zeigen.
  3. Die Ports 22, 80 und 443 aus dem Internet erreichbar.
  4. Ein Postfach, über das der Server senden kann – damit er dir sagt, wenn etwas deine Aufmerksamkeit braucht.

Schritt 1 – den Installer von GitHub holen

Melde dich als root am Server an und tippe:

bash <(curl -fsSL https://onions.one/install)

Der Befehl installiert git, falls es fehlt, holt den Installer von GitHub nach /opt/onions-server – immer den aktuellen Stand, nie ein altes Archiv – und startet ihn. Kein Konto, kein Token, keine Meldung an uns.

Lieber selbst mit git:

git clone https://github.com/chrislingra/onions-server.git /opt/onions-server
cd /opt/onions-server && bash install.sh

Schritt 2 – den Server vom Installer einrichten lassen

Wähle im Menü a. Der Installer fragt einmal ein paar Dinge – deine Domain, deine Administratoren, dein Postfach – und arbeitet dann acht Schritte selbst ab. Danach

  1. melden sich nur deine Administratoren an, und die Firewall lässt nur Web und SSH herein,
  2. hat jede Adresse deiner Domain ihr eigenes Zertifikat,
  3. werden Angriffe automatisch abgewehrt, und Sicherheitsupdates spielen sich selbst ein,
  4. läuft der Toolserver – mit seiner Datenbank, einem Speicher für dein Wissen und Nextcloud für deine Dateien.

Jeder Schritt lässt sich wiederholen, eine Unterbrechung kostet also nichts.

Schritt 3 – anmelden und Module hinzufügen

Am Ende zeigt der Installer deine Adresse https://tools.<deine-domain> und das Kennwort deines Administrators. Melde dich an: Open Core und Basismodule sind sofort nutzbar. Jedes weitere Modul ist einen Klick entfernt, unter Environment > Server-Config > Modules.

Open Core – kostenfrei und quelloffen

Ein Server, den du selbst in der Hand hast, sicher und aktuell gehalten: Benutzer und Rollen, Datenschutz, Härtung, Sicherungen und Updates. Unter der AGPL-3.0 – kostenfrei, und du darfst ihn nutzen, ändern und weitergeben.

Basismodule – inklusive

  1. Knowledge – aus deinen Dokumenten werden Antworten, jede mit ihrer Quelle.
  2. AI Sources – du bestimmst, welche Modelle mit welchen Daten arbeiten: zuerst lokale, deutsche oder europäische Anbieter, andere nur, wo du es erlaubst.
  3. Mail – eingehende Post nach deinen Regeln sortiert, bevor du sie liest.

Allgemeine Office-Hilfen

  1. Chat – frag deine eigenen Dokumente und erhalte Antworten, mit denen du arbeiten kannst, mit Vorlagen für wiederkehrende Aufgaben.
  2. Bots – ein Assistent auf deiner Webseite, der deinen Besuchern aus deinem Wissen antwortet.
  3. Automatisierung – wiederkehrende Arbeit läuft von selbst.
  4. Governance – Projekte, Regeln und Entscheidungen an einem Ort, damit nichts verloren geht.
  5. AuditFlow – jede Prüfung bis zum letzten Befund verfolgt.
  6. Media Studio – deine Bilder an einem Ort.

Integrationen

  1. Microsoft 365 und SharePoint – Post und Anhänge landen dort, wo sie hingehören.
  2. Nextcloud – deine Dateien auf deinem eigenen Server, im Browser bearbeitet; kommt mit dem Server.
  3. Schnittstellen für deine Werkzeuge – Editoren, Coding-Agenten und Chat-Apps nutzen deine Modelle unter deinen Regeln; Teil des Open Core.
  4. n8n-Abläufe – weitere Dienste an deinen Server anbinden.

Fachmodule

  1. Extrusion – Wissen zu Werkzeugen, Pressen und Bestand im Aluminium-Strangpressen, mit eigenem Assistenten.
  2. Redaktion – ein Zeitschriftenarchiv, in jeder Sprache durchsuchbar.
  3. Kunden – Konten, Kontakte und Recherche an einem Ort.

Jedes Erweiterungsmodul – Office-Hilfen, Microsoft 365, n8n und Fachmodule – kommt vollständig als Demo: Du probierst es ganz aus, bevor du dich entscheidest, und eine Lizenzdatei schaltet es frei.

Aktuell bleiben

Dein Server holt seine Updates aus derselben Quelle auf GitHub – unter Environment > Installation > Updates, mit einem Weg zurück, falls du ihn brauchst.

Bis zur ersten öffentlichen Freigabe

Der Open Core erscheint mit Release 1 auf GitHub. Bis dahin richtet der Installer jeden Server ein (Schritte 1 bis 6); den Toolserver selbst (Schritt 7) setzen wir gemeinsam mit dir auf – schreib uns, die Adresse steht im Impressum.